Wild- und Wiesenkräuter

Unsere Wild- und Wiesenkräuter können wir nahezu ganzjährig anbieten. Wir bauen immer mehrere Pflanzungen an, um Ihnen die Pflanzen zum optimalen Zeitpunkt zur Verfügung zu stellen. Ob Bronzefenchel, Schafgarbe oder Sauerampfer, Sie erhalten immer Baby Leaf Qualität.

WILDKRÄUTERSALAT

Wildkräuter je nach Saison geben den Ton in dieser attraktiven Mischung an. Dazu zählen unter anderem Schafgarbe, Pimpinelle, wilder Koriander, Brunnenkresse, Löwenzahn und Rauke, die mit ausgesuchten Asia-Salaten kombiniert werden. 

Die jungen, zarten Kräuter harmonieren perfekt mit den aromatischen Baby Leafs. Dekorative Blüten von Veilchen, Stiefmütterchen, Sauerklee und Ringelblüten bereichern den farbenfrohen Mix. Je nach Saison können auch andere Blüten zum Einsatz kommen.

Kulinarisch beflügelt Wildkräutersalat Spitzenköche zu immer neuen Kreationen. Ob exotisch mit Garnelen und Ingwer oder klassisch mit Lammmedaillons oder gegrilltem Ziegenkäse – der Salat sieht immer gut aus.

WIESENKRÄUTER MIX

Unsere Wiesenkräuter werden ganz jung im Alter von 5 bis 8 Wochen geerntet. Nur in diesem Stadium entwickeln sie ihre feinen spezifischen Geschmacksnoten, die von leicht säuerlichen Zitronenaromen bis zu herb-bitteren Tönen reichen können.

Im Vergleich zu Kulturpflanzen strotzen die wilden Verwandten nur so von wertvollen Inhaltsstoffen wie beispielsweise Vitamin C.

Die Zusammensetzung wechselt je nach Saison. Im Frühjahr besteht unser Mix beispielsweise aus kleinem Löwenzahn, herrlich duftendem Wiesenkerbel und zartem Sauerampfer. Für den Wow-Effekt sorgt ein Wiesenkräuter-Kartoffel-Salat oder eine Wiesenkräuter-Tortilla. Zum Salat passen Filets und Medaillons vom Wild sehr gut.

SCHOKOMINZE

Die Gattung der Minzen (Mentha) hat zahlreiche interessante Vertreter, aber diese hier ist der Hammer. Wir haben sie zunächst zum Test in unserem Kräutergarten angebaut. Das unglaublich intensive schokominzige Aroma hat uns auf Anhieb überzeugt. Als hätte man ein Blättchen After-Eight im Mund.

Eine wahre Delikatesse zu allen Desserts, insbesondere aber in Kombination mit Erdbeeren.

Heute ziehen wir die Minze im Feld. Sie ist frosthart und an sich mehrjährig. Dennoch erneuern wir die Bestände alle zwei Jahre, damit wir die bestmögliche Pflanzensubstanz erhalten. Darüber hinaus werden die Pflanzen regelmäßig zurückgeschnitten. Geerntet werden nur die ganz jungen Triebe und Blätter.

BRONZEFENCHEL

Rotblättriger oder Bronzefenchel hat die gleichen Inhaltsstoffe und annähernd den gleich Geschmack wie grüner Fenchel, ist allerdings wesentlich süßer. Wir ernten sehr jung, so dass die Struktur und der Geschmack viel feiner sind. Mit seinem dezenten Anisaroma und den filigranen Blättchen eignet sich Bronzefenchel hervorragend für die feine Küche.

Er modernisiert eine klassische Vorspeise wie gebeizten Lachs mit Feldsalat und Chicorée, aromatisiert ein Karottensüppchen mit Ingwer und setzt Akzente bei saftigen Tranchen vom Steinbutt mit einer Wermut-Sahne-Sauce. Überraschend präsentiert er sich auch zum Dessert mit einem Früchtesalat von Dattel, Orange und Feige zu einer Vanillecreme.

SCHAFGARBE

Die weit verbreitete Pflanze ist überall an Wegrändern und Wiesen zu finden. Allerdings nicht in der Qualität wie wir sie über die Freilandsaison anbieten können. Sie wird fortlaufend in mehreren Austrieben gepflanzt und satzweise geerntet. Bei der Ernte sind die feingliedrigen Blättchen gerade mal zwei bis drei Wochen alt. 

Dann sind sie geschmacklich auf dem Höhepunkt und besitzen eine spritzige, leicht bittere Note.

Schafgarbe spielt ihren Charme nicht nur in Wildkräutermischungen aus. Sie harmoniert als Gemüsebeilage oder Soße hervorragend mit Lammgerichten und vereint sich auf perfekte Weise mit Rührei oder Omelett. Ein dekoratives Zweiglein auf eingestellter Meersalzbutter erzielt enorme Wirkung.

PIMPINELLE

In Kräutermischungen wie für die berühmte Grüne Soße ist Pimpinelle ein fester Bestandteil. Dabei kommt der kleine Wiesenknopf auch als Würzkraut allein ganz groß raus. Bereits ab März liefert ein Jungpflanzenbetrieb die acht bis zehn Wochen alten Pflänzchen in sogenannten Erdpresstöpfen an. 

Sie werden sorgfältig von Hand in definierten Abständen eingepflanzt. Die empfindlichen Pflänzchen werden in Minitunnels gezogen, die sie vor Frost schützen. Beregnet wird sehr vorsichtig über Tapes, die eine bedarfsgerechte Versorgung erlauben.

Ab Mitte April steht junge, frische Pimpinelle von uns zur Verfügung. Mit ihrem leicht gurkenähnlichen Geschmack passt Pimpinelle hervorragend zu Fisch.

Indianernessel

Diese Pflanzenart aus der Gattung Monarda zählt zur Familie der Lippenblütler und wird auch Goldmelisse oder Scharlach-Monarde genannt. Die Wildform stammt ursprünglich aus Mexiko und Kalifornien. Eigentlich zählt sie zu den beliebten Sommerblühern im Staudenbeet.

Uns hat es das Aroma der jungen Blätter angetan. Sie schmecken wunderbar pfeffrig und erinnern etwas an den Geschmack von Oregano. Großartig kommt die Würze zur Geltung, wenn Sie Rostbratenscheiben jeweils mit einer Lage Zwiebelscheiben schichten und darunter die Blättchen der Nessel mischen. Das Fleisch wird einige Stunden mariniert und dann auf den Grill gelegt. Auch einem Nudel- oder Kartoffelsalat verleiht die Indianernessel eine besondere Note.

Zitronenverbene

Die Zitronenverbene, auch Verveine genannt, gehört zur Familie der Eisenkrautgewächse und besitzt ein intensives, erfrischendes Zitronenaroma. Verantwortlich dafür sind eine Vielzahl ätherischer Öle. Durch ihren ausgesprochen frischen Geschmack eignet sich die Zitronenverbene vorzüglich zur Verfeinerung von Salaten und Saucen sowie Fischgerichten.

Zu einem echten Highlight im Sommer wird beispielsweise eine Sauce Béarnaise durch Zugabe von etwas kleingeschnittener Verbene. Auch Desserts wie Mousse oder Sorbet verleiht sie köstliche Frische. Oder Sie garnieren einen Tomate-Mozzarella-Salat mit Zitronenverbene anstatt Basilikum – ein wahrer Gaumenschmaus.

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