Raritäten

Mit einigen dieser ausgefallenen Raritäten haben wir komplettes Neuland betreten. Dazu zählt der Anbau von grünem und rotem Sauerklee, der bis dato nur als Zierpflanze bekannt war. Die äußerst schmackhaften Triebe der Gartenerbse, Rattenschwänze oder die seltene Indianernessel.

OXALIS ROT

Dreieckiger Glücksklee oder roter Dreiecksklee wird im Frühling überall als Balkon- oder Zimmerpflanze angeboten. Mit seinen purpurfarbenen, dreigeteilten Blättchen ist er ein echter Hingucker. Er gehört zur artenreichen Gattung der Sauerkleearten und stammt ursprünglich aus Südamerika.

Wir stellen diese Rarität als erstes Unternehmen für die Gastronomie zur Verfügung. Die Pflanzen enthalten Oxalsäure, die für den erfrischend sauren Geschmack verantwortlich ist. Die essbaren Blüten und Blätter liefern ein wunderbares Aroma.

Probieren Sie doch mal ein Rote Bete Carpaccio mit Oxalis-Vinaigrette und frisch geriebenem Meerrettich. Er schmeckt auch kurz gegart sehr gut und ist super für Cocktails.

OXALIS GRÜN

Prächtiger grüner Sauerklee wächst das ganze Jahr über bei uns im
Gewächshaus. Er blüht von April bis in den Oktober hinein. Die zarten Blättchen werden sorgsam von Hand gepflückt, wenn sie etwa daumennagelgroß sind. Sie haben einen betont säuerlichen Geschmack.

Servieren sie eine Ofenkartoffel mit Oxalisquark. Dazu können weitere Kräuter kombiniert werden wie Kerbel, Schnittlauch, Petersilie sowie feingeschnittener Staudensellerie. Als kleine Vorspeise schmeckt ein Bohnenpüree mit Oxalispesto. Durch Zugabe von pürierter Petersilie lässt sich ein Zuviel an Säure ausgleichen. Oder Sie servieren Lamm-Merguez mit einem Oxalis-Spinat-Salat. Der Clou dabei ist eine Garnitur aus Granatapfelkernen und gehackten Pistazien.

PEA SHOOTS

Eigentlich verbergen sich dahinter schlicht und ergreifend die jungen Triebe der Gartenerbse. In England sind sie inzwischen sehr beliebt. Wer sie nicht selbst anbaut, erhält sie aber nur bei Marks and Spencer oder Sainsbury’s.

Wir haben lange getestet, welche Varietät die besten Pea Shoots liefert und sie auch gefunden. Die saftig-zarten Triebe schmecken delikat nach Erbse, aber nicht zu intensiv.

In der Zubereitung ist alles möglich. Roh im Salat, gebacken mit Fleisch oder Fisch, gebraten im Wok oder fein geschnitten in Saucen und Dressings. So einfach wie genial ist die Kombination von zweierlei Erbsen mit Kartoffelsalat, Risotto oder Penne.

Wasabi Rauke

Noch nie gehört? Kein Wunder, denn es handelt sich dabei um eine neue Züchtung. Sie enthält jede Menge scharfe Senföle und verblüfft im Geschmack. Ihr Aroma erinnert unverkennbar an Wasabi. Die Wasabi-Rauke peppt jede Salatmischung auf und schmeckt genial auf Burger.

In Butter oder Olivenöl gedünstet ist sie auch eine perfekte Begleitung zur Jakobsmuschel. Der Keltenhof ist übrigens das einzige Unternehmen, welches das innovative Kraut über den Handel in Deutschland anbietet.

WASSERKRESSE

Der Anbau von Wasserkresse benötigt ganz eigene Kulturbedingungen. Die Wasserpflanze wächst im fließenden Wasser. Dabei stellt sie hohe Ansprüche an die Wasserqualität. Die Beete werden deshalb ständig mit frischem Trinkwasser geflutet.

Geerntet werden nur die zarten, rundlichen Blätter, die besonders reich an Jod und Vitamin C sind. Sie verfügen über einen frischen, leicht scharfen Geschmack, der durch ein Senföl-glykosid verursacht wird.

Wasserkresse schmeckt als Suppe oder Salat, zum Beispiel in Kombination mit unserem Baby Spinat. Wasserkresse-Salat passt übrigens wunderbar zu Meeresfrüchten oder zu einem Selleriesoufflee.

KALE GRÜN/ROT

In Amerika und in England sind diese Minispezies von wildem Kohl seit langem bekannt – in Deutschland dagegen kennt sie kein Mensch. Dabei lassen sich mit diesen vitaminreichen Kohlpflänzchen im Handumdrehen köstliche Gerichte zaubern.

Brassica Oleracea wird auf dem Keltenhof sehr jung geerntet und in einer grünen und einer violetten Varietät angebaut.

Der grüne Kale schmeckt am besten mit Frühlingszwiebeln in Olivenöl gebraten – eine einfache, aber originelle Beilage zu Fisch, Kalbsleber oder Steak. Der rote Kale schmeckt als Salat mit einem Senf- oder Zitronendressing. Ob mariniert, gedünstet oder roh – es lassen sich immer wieder neue überraschende Kreationen mit dem jungen Kohl erzielen.

zurück zur Übersicht