Essbare Blüten

Essbare Blüten eignen sich für viele Anlässe.

Bereits mit wenigen Blüten auf einem Salat-, Vorspeisen- oder Dessertteller zaubern sie einen Genuss für Auge und Gaumen. Die meist mehrjährigen Pflanzen von Veilchen und Stiefmütterchen tauschen wir alle fünf bis sechs Monate komplett aus und ersetzen sie durch neue Jungpflanzen. Diese zeigen dann nach zehn bis zwölf Wochen schöne Blütenstande mit kleinen, aromatischen Blütchen. Wann immer es geht bauen wir Blütenpflanzen wie Borretsch, Calendula oder Gänseblümchen auch im Freiland an. Um größtmögliche Produktsicherheit zu gewährleisten, wachsen sie im Schutz von Kulturnetzen auf.

VEILCHEN

Unsere Veilchen wachsen ganzjährig geschützt im Gewächshaus heran. Damit Sie immer kleine, schöne wohlschmeckende Blütchen erhalten, geben wir uns besonders viel Mühe. Wir tauschen die eigentlich mehrjährigen Pflanzen alle fünf bis sechs Monate komplett aus und setzen neue Jungpflanzen ein.

Diese zehn- bis zwölfwöchigen Pflanzen zeigen dann wieder schönere Blütenstände und der blumige Geschmack bleibt besser erhalten. Bei der Farb- und Sortenwahl entscheiden wir nach Geschmack, Handling, Aufblühverhalten und Haltbarkeit der Kelche. Dabei setzen wir auf Naturtöne in Gelb, Orange, Blau und Lila.

STIEFMÜTTERCHEN

Blüten von Stiefmütterchen sind nicht nur dekorative Begleiter auf jedem Teller, sondern zieren Vorspeisen, Salate oder Desserts mit feinen Würznoten. Die Blüten werden auf Hochbeeten in unserem Gewächshaus angebaut und sorgsam von Hand gezupft. Sie wachsen unter optimalen Bedingungen auf.

Gegen Läuse setzen wir Nützlinge wie Schlupfwespen ein. Die Verpackungseinheit bei Stiefmütterchen enthält bis zu 10 große, dekorative Blüten in einer Schale.

Mit ihren fröhlichen Gesichtern verschönern sie jedes Gericht und viele Cocktails. Nicht umsonst gelten sie auch heute noch als Rezept gegen Liebeskummer.

BORRETSCHBLÜTEN

Sie sehen nicht nur prächtig aus, sondern sind auch geschmacklich ein Gaumenschmaus. Die blauen Borretschblüten haben einen erfrischenden Geschmack und harmonieren perfekt mit Gurken und Kartoffeln. Deshalb passen sie genial zu einem Gurken-Gazpacho oder einer Vichyssoise. Die attraktiven Blüten eignen sich auch sehr gut zum Aromatisieren von Cocktails oder kalten Getränken.

Borago officinalis wird bereits seit dem Mittelalter als Kultur- und Heilpflanze kultiviert und auch als Gurkenkraut oder Kukumerkraut bezeichnet. Auf dem Keltenhof wird Borretsch im Freiland angebaut. Feine Netze schützen die empfindlichen Blüten vor Kälte und Ungezieferbefall.

LÖWENMÄULCHEN

Neue Blüten braucht das Land. Löwenmäuler gehören zur Familie der Wegerichgewächse und sind als Zierpflanze sehr beliebt. Anthirrium majus gibt es in unzähligen Farben und Varietäten. Die Blüten sind nicht nur dekorativ, sondern sorgen für einen neuen Trend auf dem Teller. Der Keltenhof baut eine alte Wildform mit zierlichen Blüten im Freiland und im Gewächshaus an.

Die bunten, kleinen Blüten schmecken aromatisch frisch und zieren jeden Vorspeisenteller oder Salat. Servieren Sie knackfrisches Gemüse der Saison lauwarm und garnieren Sie diese Garigoule mit Kräutern und Löwenmaulblüten. Frischkäse und Quark passen ebenso gut dazu wie ein Salat.

GÄNSEBLÜMCHEN

Diese bezaubernden Blüten werden bei uns saisonal im Freiland angebaut und zwar ab Mitte Februar bis in den Frühsommer hinein. Auch sie wachsen zunächst geschützt unter Tunnel und später im Schutze von Kulturnetzen auf. Die zarten weißen bis kräftig rosafarbenen Kelche setzen auf jedem Salat oder Vorspeisenteller reizvolle Akzente. Natürlich ernten wir die Blütenkelche ganz jung, solange sie schön nussig schmecken.

Raffiniert und unbeschwert kommen sie auf einfachem Bauernbrot mit Meersalzbutter oder gleich als Gänseblümchenbutter daher. Zum Verfeinern passen auch Zitronenverbene oder Thymian.

RINGELBLUMEN

Gelbe und orangefarbene Calendula-Blüten bieten wir von Ende April bis in den Oktober hinein an. Im Freiland sind sie durch Kulturschutznetze geschützt, so dass keine Insekten oder Schmutz in die Kelche gelangen können. Die Einzelblüten werden in ganz jungem Stadium geerntet. Sie schmecken leicht salzig.

Für die gezupften Blütenblätter verwenden wir selbstverständlich die größeren Blütenkelche. Zum Pflücken der Blüten bleibt nicht viel Zeit, denn die Einzelköpfchen blühen meist nur vier bis fünf Tage lang.

Calendula enthält wertvolle Inhaltsstoffe wie Flavonoide, Carotinoide und ätherische Öle. Sie ist vor allem auch als Arzneimittelpflanze für die Wundheilung bekannt.

Kornblume

Mit seinen leuchtend blauen Blüten hat das frühere Ackerunkraut heute viele Gärten erobert.

Als Schmuckdroge findet man Kornblumen auch in vielen Arzneitees. Sie zählt zur Familie der Korbblütler und enthält verschiedene Bitter- und Gerbstoffe, die bei Problemen des Verdauungsapparates helfen sollen.

Als „Schmuckdroge“ kann man die knackig-frisch schmeckenden Blüten natürlich auch hervorragend in der Küche einsetzen. Entweder als ganze Blüte oder man zupft die Randblüten der im ovalen Körbchen sitzenden Blütchen. Damit lässt eine wunderschöne Optik auf Reis, einem Lachscarpaccio oder einem Schnibbelbohnensalat mit Matjes zaubern. Die Blütenkrönchen sehen auch phantastisch aus auf kalten Suppen wie beispielsweise einer Gurkenkaltschale oder eine Vichyssoise.

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